Wilde Chinchillas leben in den Kordilleren und Anden Südamerikas, wo sie sich in großer Höhe bis zu 5000 m nahe der Schneegrenze in Felsspalten und Höhlen aufhalten. Tagsüber verstecken sie sich und werden erst abends und nachts aktiv. Sie haben ein dichtes Fell zum Schutz gegen starke Temperaturschwankungen und der relativ niedrigen Luftfeuchtigkeit. In ihrem Verhalten ähneln sie Eichhörnchen und wenn sie auf ihren Hinterfüßchen wegspringen, erinnern sie an kleine Kängurus. Aber tatsächlich sind sie nicht mit anderen Tieren zu vergleichen. Ein Chinchilla wird niemals richtig zahm, auch nicht, wenn sie es sehr jung im Alter von 9-13 Wochen zu sich ins Haus nehmen. Man kann ihnen wenig, eher gar nichts beibringen. Sie haben einen eigensinnigen Charakter. Auch wenn sie sehr niedlich aussehen, sind es absolut keine Schmusetiere. Chinchillas sind abends und nachts aktiv und kommen in Gruppen vor. Deshalb ist es ratsam, sich mehrere Chinchillas zugleich anzuschaffen.
Chinchillas verbreiten keine unangenehmen Gerüche und sie werden wesentlich älter als andere Kleinnager. Es macht Spaß sie zu beobachten, denn sie sind spielerisch zeigen schöne Verhaltensweisen. Sie vermehren sich nicht so schnell, aber sollte es Nachwuchs geben, zeigen sie eine große Verantwortung.

(Quelle: www.beaphar.de)